Matze gründete Mit Vergnügen 2010 mit einem Kumpel in seiner Küche. Davor war er Bassist bei Virginia Jetzt!. In unserem vorletzten Juroren-Interview gibt Matze nochmal Einblick in seine kreativen Leidenschaften, die stets darin münden etwas zu erschaffen:

Nach dem Ende von Virginia Jetzt! standen dir viele mögliche Wege offen. Wie kam es dazu, dass du ausgerechnet ein Stadtmagazin gegründet hast?
Im Grunde habe ich schon immer das Gleiche gemacht. Mit 16 eine Schülerzeitung, Schulradio, Schulparties und Musik. Die Musik ist für 11 Jahre dann in den Vordergrund gerückt und als Virginia Jetzt! sich aufgelöst haben, habe ich mich wieder auf die anderen Sachen konzentriert. Aus der Schülerzeitung ist im Grunde Mit Vergnügen geworden, aus dem Radio Podcasts und die Parties waren besonders am Anfang von Mit Vergnügen sehr wichtig.

Berliner vergnügen sich neben Kultur, Events und Essen auch mit Games. Wie zeigt sich das in eurem Magazin?
Offen gesagt zeigt sich das bei uns kaum. Das Thema Games. Ich glaube aber durch so etwas wie Twitch wird es in den nächsten Jahren zunehmen, Games am Computer werden mehr zu Events und dadurch dann wieder interessant für uns.

Wie kam die Podcast-Reihe zustande? Liegt es an deiner Leidenschaft für Töne, dass Mit Vergnügen einen eigenen Podcast macht?
Ich liebe Radio schon immer und als ich vor 3- 4 Jahren Podcasts für mich entdeckt habe, habe ich gesehen, dass das eine Möglichkeit für Mit Vergnügen ist, diese Leidenschaft zu integrieren.

Wie viel Journalismus steckt in euren Podcasts?
Wir haben bei all unseren Inhalten unseren persönlichen, moralischen Kompass. Ich habe keine journalistische
Ausbildung.

Worauf freust du dich in der Jury-Arbeit für den Medienpreis Games?
Zu hören, wie Computerspiele – ein Bildschirmmedium – als Audio übersetzt wird.

Danke Matze!

Mehr zum Medienpreis Games erfahren? Hier lang: www.medienpreis-games.de/ oder  @mpgames_de.